Beim Jubiläum „330 Jahre Deutschmeister“ setzte UOGW‑Präsident Nikolaus Bernar ein klares Zeichen: Die Unteroffiziere stehen fest an der Seite der Miliz und der Hoch‑ und Deutschmeister. Gemeinsam für Österreich.
Mit einem feierlichen Festakt am Wiener Stephansplatz wurden am 18. Juni die Jubiläen „330 Jahre Deutschmeister“ und „20 Jahre Jägerbataillon Wien 1“ begangen. Im Mittelpunkt standen die lange militärische Tradition der Hoch- und Deutschmeister, die Bedeutung der Miliz für das Österreichische Bundesheer sowie die enge Verbindung des Jägerbataillons Wien 1 „Hoch- und Deutschmeister“ mit der Bundeshauptstadt Wien. Der Festakt wurde mit einem Platzkonzert der Gardemusik eröffnet. Es folgten der Einmarsch der ausgerückten Truppe, der Traditionsverbände des Deutschmeisterbundes sowie das Eintreten der Feldzeichen. Nach Bundeshymne, Flaggenparade und dem Abschreiten der Front richteten hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Bundesheer, Politik und Deutschmeisterbund ihre Grußworte an die anwesenden Gäste. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Gardemusik, unter anderem mit dem Deutschmeister-Regimentsmarsch.
Verteidigungsministerin Klaudia Tanner würdigte in ihrer Rede die besondere Bedeutung des Verbandes für das Österreichische Bundesheer: „Die Hoch- und Deutschmeister stehen seit Jahrhunderten für Treue, Kameradschaft und Dienst an Österreich. Das Jägerbataillon Wien 1 ‚Hoch- und Deutschmeister‘ führt diese Tradition in zeitgemäßer Form weiter: als moderner und leistungsstarker Milizverband, der fest in der Gesellschaft verankert ist und im Ernstfall Verantwortung übernimmt – so wie etwa während der COVID-Pandemie bei den Massentestungen in der Wiener Stadthalle oder bei der ersten Mobilmachung des Österreichischen Bundesheeres im Jahr 2020. Ich bedanke mich bei allen Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillons Wien 1 für ihren Dienst für Österreich!“.